Protest vom 17. Februar 2012

Eric
Beiträge: 8

schrieb am 12.04.2014 um 15:02

In Auftrag von Heinz in das Forum für euch gestellt:

Sehr geehrter Sportfreund Althoff,

es ist nicht nur blamabel, dass der Berliner Tischtennisverband nicht in Lage ist, innerhalb von zwei Jahren den am 17.02.2012 ordnungsgemäß eingelegten Protest zu verhandeln, sondern ein eklatanter Verstoß gegen geltendes Recht der Satzung und Spielordnung des BETTV.
Wenn z.B. in einem Punktspiel ein Sportfreund das falsche Trikot trägt, wird in Windeseile vom Verband eine Ordnungsgebühr verhängt. Ordnung muß sein! Da stellt sich die Frage, wie werden eigentlich Verstöße von Funktionsträgern gegen die Satzung bzw. Spielordnung geahndet, oder sind diese vom Verbandsrecht ausgenommen?
Die gezeigte Ignoranz der für diesen Protest zuständigen Gremien ist nicht gerade förderlich, um die Mitglieder des BETTV für die Arbeitsweise des BETTV einzunehmen, geschweige denn, ein Vertrauensverhältnis zur Leitung des Berliner Tischtennisverbandes herzustellen. Dies ist die einhellige Meinung aller in diese Angelegenheit involvierten Sportfreunde.
Nach mehreren Zusagen seitens der Geschäftsstelle des BETTV , der Vorsitzenden des Verbandsgerichts, namentlich die Herren Rechtsanwälte Stefan Wollberg (in der Nachfolge RA Rolf Draheim) und vom Präsidenten des BETTV , diesen Rechtsfall baldigst zum Abschluss zu bringen, passierte nichts. Der jetzige Vorsitzende der Schiedskommission, Herr RA Draheim, wurde von mir nach mehreren Gesprächen am 2. September 2013 angeschrieben, auch hier keine Reaktion.
Ich verweise u.a. auf Ihre Erwiderung meines Schreibens vom Februar 2013, in welchem Sie Ihr Bedauern zum Ausdruck bringen und eine kurzfristige Erledigung in Aussicht stellten.
Nach einjährigem erfolglosem Abwarten, habe ich Sie am 12. November 2013
an Ihr Versprechen erinnert und Sie gebeten, endlich die erforderlichen Schritte einzuleiten.
In dieser Unterredung gaben Sie die Zusage, anlässlich der am 17.12.2013 stattfindenden Präsidiumstagung, die immer noch offene Angelegenheit erneut zur Beratung einzubringen, doch weiterhin betreiben Sie bis zum heutigen Tag eine Vogel-Strauß-Politik und hüllen sich zum wiederholten Mal in Schweigen.

Wie mir scheint, sind Sie ein Präsident ohne Entscheidungsgewalt oder Entscheidungswillen. Das ist nicht nur stillos, sondern nach zwei Jahren Untätigkeit unfassbar!
Dieses indiskutable, gleichgültige Verhalten ist für Sie, und für alle mit dieser Angelegenheit befassten Personen, wahrlich kein Ruhmesblatt.

Nach zwei Jahren vergeblichen Wartens auf eine Entscheidung des von mir im Februar 2012 eingelegten Protestes, fordere ich Sie auf, die längst fällige Rückzahlung der Protestgebühr in Höhe von 50,00 € unverzüglich vorzunehmen.
Meine Kontoverbindung geht Ihnen gesondert zu.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass in der kommenden Zeit ein Punkt- oder Pokalspiel meiner Mannschaft in der Sporthalle des VfB Stern Marzahn nicht möglich sein wird, da das von Herrn Plötz willkürlich und zu Unrecht ausgesprochene Hausverbot Dank ihrer Untätigkeit weiterhin Bestand hat.

Mit sportlichem Gruß

Heinz Cocozza
TuS Hohenschönhausen
Stellv. Abteilungsleiter Tischtennis
Mannschaftsführer 3. Herrenmannschaft 2011/12


Eric
Beiträge: 8
schrieb am 03.03.2014 um 19:13 Kommentar: 1

Info von Heinz:
“Die 50,00 € Protestgebühr wurde nun endlich, aber kommentarlos,
vom Berliner Tischtennis Verband erstattet !”



Eric
Beiträge: 8
schrieb am 12.04.2014 um 15:02 Kommentar: 2

Ergänzung zum Fall, eine E-Mail an Heinz:

“Sehr geehrter Sportfreund Cocozza,

in obiger Angelegenheit ist für das Verbandsgericht der Sachverhalt noch nicht eindeutig geklärt. Vor diesem Hintergrund ist hier eine Anhörung geplant. Beabsichtigt ist, dass Sie sowie der weitere Beteiligte, Sportfreund Plötz, zur Anhörung geladen werden. Geplant ist ferner, dass ein weiterer, noch zu benennender Sportler aus Ihrer Mannschaft der Anhörung beiwohnen sollte. Ich bitte um Ihre Mitteilung, welcher Sportler in der Lage ist, Aussagen über den Ablauf des fraglichen Abends zu machen.

Mit sportlichen Grüßen

Rolf Draheim
1. Vorsitzender Verbandsgericht

Diese eMail schrieb Ihnen:

Rechtsanwalt Rolf Draheim
Florastr. 71, 13187 Berlin
Tel. 030 49914052
Mitglied der Rechtsanwaltskammer Berlin
Steuernummer: 35/265/62042″
editiert am 12.04.2014 um 15:03

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